Author Topic: Der Weg zur Weisheit  (Read 16547 times)

Offline Mino

  • Oberbarde
  • Administrator
  • Uralter Hase
  • *
  • Posts: 631
  • Non omnis moriar.
    • Mino der Barde
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #75 on: 15. February 2014, 10:17:56 »
[Spieler=Hagen]
Hagens Kopf, der eben noch zwischen Sapientis und Valarian hin und her wanderte sinkt enttäuscht hinab, als Valarian vorschlägt den Wirt nach einem ortskundigen Führer zu fragen. An Valarian gewand fragt er fast flehend: "Ihr kennt Euch hier in Carthana demnach nicht aus?"

[/spieler]

[Spielmeister]
Der Wirt hat nun alle Bestellungen entgegen genommen und verschwindet wieder hinter der Theke.

Sapientis, offenbar hat der Wilde von der Bar interesse an einer Anstellung. Du solltest in Erfahrung bringen, inwiefern er eurer Sache dienlich sein kann und ihn gegebenenfalls einstellen... oder das alles Jonathan überlassen.
Sapientis, Jonathan, Anduros, Valarian, offenbar will Hagen für seine Anfängliche Distanziertheit wettmachen. Jedenfalls ist seiner Mimik zu entnehmen, dass er Valarian als Ortskundigen Führer in erwägung zieht... bis dieser vorschlägt, den Wirt nach einem Führer zu fragen.
Inzwischen kommt eine Bedienung, ein zartes junges Mädchen mit blasser Haut, glattem, schwarzbraunem, zu einem festen Zopf geflochtenem Haar und einem hochgeschlossenen, langen, schmalen, schwarzgrauen Leinenkleid, das sie noch dünner wirken lässt, an den Tisch und bringt die Getränke auf einem massiven Holzbrett. Ihr wundert euch, wie dieses zarte Geschöpf solch ein gewicht überhaupt stemmen kann. Sie serviert Sapientis seinen Hollundersaft, als nächstes bekommt Hagen sein Dünnbier, dann folgt Valarians Apfelmost, dann Jonathans Dünnbier und schließlich Anduros' Wasser. Sie neigt höflich kurz das Haupt und kehrt - falls niemand sie anspricht - wieder hinter die Theke zurück.

[/spielmeister]
« Last Edit: 15. February 2014, 13:18:24 by Mino »
Grüße,
Mino der Barde
___________

Praesis ut prosis, non ut imperes.

Offline sonst-was

  • Verwirrter Magier und
  • Administrator
  • Etablierter Benutzer
  • *
  • Posts: 249
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #76 on: 15. February 2014, 17:53:46 »
[spieler=Jonathan]Nachdem der Wirt den Tisch verlassen hat, klingt sich Jonathan in die Unterhaltung mit ein, die inzwischen zwischen dem wilden von der Theke und Hagen entstand. An Valarian gewandt:

"Solltet ihr euch hier auskennen, könntet ihr euch uns sicherlich anschließen. Andernfalls müssten wir wohl weitersuchen..."[/spieler]

[spieler=Sapientis]*murmebrummelsabberflüsternd* "Stadtführer... Spanferkel... Magie..."[/spieler]
ElegyofSins: uuund jetzt musst mir verraten, warum Sappel weiß wo welcher Stein liegt ^^
sonst-was: Weil ich dem Spielmeister sonst am Bart zieh!

Offline Vethalon

  • Etablierter Benutzer
  • Etablierter Benutzer
  • *
  • Posts: 274
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #77 on: 15. February 2014, 18:03:51 »
[spieler=Valarian]"Leider bin ich auch erst vor kurzem hier eingetroffen, die Straße ist mein Zuhause, allerdings lässt sich auf der Straße keine Arbeit finden, deshalb muss ich wohl oder übel die eine oder andere Stadt besuchen..."
Er steigt noch immer nicht ganz durch wer das Sagen in der Gruppe hat, es wird immer offensichtlicher, dass der alte Mann noch wesentlich weniger Tassen im Schrank hat als Valarian zunächst dachte.[/spieler]

Offline Mino

  • Oberbarde
  • Administrator
  • Uralter Hase
  • *
  • Posts: 631
  • Non omnis moriar.
    • Mino der Barde
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #78 on: 15. February 2014, 18:16:18 »
[spielmeister]
Zur Veranschaulichung:



                    Wand
____________________
Hagen        Sappl      Jonathan
____________________
I                                                   I
I                  Tisch                       I
I___________________I

     Valarian             Anduros

              Schankstube                                                                                        







___________________________________

Hagen, Jonathan, Anduros, ihr fragt euch, ob der alte Mann nun völlig den Verstand verloren hat... er war ja immer schon etwas verwirrt, aber so schlimm war es bisher noch nicht.
Jonathan, Deinem Herren scheint es garnicht gut zu gehen. Du weißt, dass er für den Fall, dass er etwas vergisst, Zauber in in seinen Stab einprogrammiert hat, der jetzt hinter ihm an der Wand lehnt. Du hattest noch nie einen Fall wie diesen, aber vielleicht hilft ihm auch jetzt sein Stab.

Valarian, der Diener des senilen Greises scheint derjenige zu sein, mit dem Du verhandeln musst. Offenbar suchen die Herrschaften nach einem ortskundigen Führer, aber auch wenn Du Dich in der Stadt nicht auskennst - die Wälder Gywidons sind Deine Heimat... vielleicht hat die Gruppe ja Verwendung für Deine anderen Fähigkeiten.

Sapientis, irgendetwas vernebelt Deinen Geist. Vielleicht hängt es mit der starken magischen Hintergrundstrahlung zuspanferkel, die durch den Raum läuft und Einzelzimmer für Führer-Stab brummt in Deinem Kopf ist kein Platz für Hollunderrücken Jonathan hilf wilder Mann was zur Schule zu geh weg! WEG! In die Dunkelheute machen wir nichts Meeresrauschen erfüllt Deine Ohrenschutz vor Magie! Zaubere! Was? Und Schatten schweben schaudernd durch düstere Ruinen LUFT! DU BRAUCHST LICHT!  




[/spielmeister]
« Last Edit: 23. February 2014, 14:03:32 by Mino »
Grüße,
Mino der Barde
___________

Praesis ut prosis, non ut imperes.

Offline sonst-was

  • Verwirrter Magier und
  • Administrator
  • Etablierter Benutzer
  • *
  • Posts: 249
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #79 on: 16. February 2014, 22:56:30 »
[spieler=Jonathan]Nachdem der Wilde von der Theke sich zu der Gruppe an den Tisch gesetzt hatte und leider bekunden musste, dass er sich nicht gut in der Stadt auskennt, überlegt Jonathan was als nächstes zu tun wäre. Sein Meister scheint momentan etwas neben der Spur zu sein, Jonathan hofft, dass es am morgigen Tage besser sein wird, da er abends häufig noch meditiert.

An den Wilden von der Theke gewandt: "Wie ist eigentlich eurer Name, wir haben uns schließlich noch nicht vorgestellt. Mein Name ist Jonathan und mein Meister hört auf den Namen Sapientis Senis Senectus, Sapientis reicht aber aus..."[/spieler]
ElegyofSins: uuund jetzt musst mir verraten, warum Sappel weiß wo welcher Stein liegt ^^
sonst-was: Weil ich dem Spielmeister sonst am Bart zieh!

Offline Vethalon

  • Etablierter Benutzer
  • Etablierter Benutzer
  • *
  • Posts: 274
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #80 on: 18. February 2014, 02:03:47 »
[spieler=Valarian]Valarian reicht Jonathan die Hand(Rau und mit Schwielen übersäht, aber sauber)"Sehr erfreut, Ihr könnt mich Valarian nennen. Entschuldigt, aber mir scheint euer Meister hört im moment auf recht wenig, ist alles in Ordnung mit Ihm?"[/spieler]

Offline sonst-was

  • Verwirrter Magier und
  • Administrator
  • Etablierter Benutzer
  • *
  • Posts: 249
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #81 on: 18. February 2014, 14:24:11 »
[spieler=Jonathan]Etwas überrascht von den scheinbar recht guten Umgangsformen des Wilden von der Theke, schüttelt Jonathan ihm die Hand.

"Ja, mein Meister ist etwas müde, die Reise war eine ungewohnte Anstrengung für ihn. Ich denke jedoch, dass nach ein paar Stunden Meditation und ausreichend Schlaf morgen besser sein wird."[/spieler]
ElegyofSins: uuund jetzt musst mir verraten, warum Sappel weiß wo welcher Stein liegt ^^
sonst-was: Weil ich dem Spielmeister sonst am Bart zieh!

Offline Mino

  • Oberbarde
  • Administrator
  • Uralter Hase
  • *
  • Posts: 631
  • Non omnis moriar.
    • Mino der Barde
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #82 on: 18. February 2014, 19:09:26 »
[Spielmeister]

Spientis, Du fragst Dich, was Du hier eigentlich tust, und wo eigentlich "hier" ist... Du weißt zwar nicht wo Du eigentlich sein solltest, hast aber das dumpfe Gefühl, dass Du NICHT da sein solltest, wo Du glaubst, dass Du gerade bist. Jedenfalls wäre es Dir lieber, wenn es weniger dunkel wäre und weniger kalt. Dafür ist Dein Kopf ein wenig klarer... vielleicht. Deine Ohren schmerzen ein wenig, als hattest Du Druck darauf. In Deiner Hand spürst Du das beruhigende Gewicht Deines Zauberstabes. Du fühlst Dich recht kräftig... so kräftig, wie Du Dich schon lange nicht mehr gefühlt hast... jünger... Nun, Du weißt nicht, wie Du hierher gekommen bist, aber nach allem was Du sagen kannst, stehst Du in einem dunklen, zugigen, steinernen Gewölbe oder Tunnel. Um mehr sagen zu können ist es zu dunkel. Vielleicht solltest Du herausfinden, was hier los ist.

Anduros, Du fühlst Dich etwas unbehaglich. Du kannst erst nicht genaus ausmachen woher das Unbehagen kommt... immerhin bist Du in einem stinkenden, ungewohnt erdrückenden steinernen Gebäude weit weg von zuhause... Doch dann wird Dir klar, dass Dein unwohlsein von einer seltsamen magischen Strahlung herrührt, die sich langsam um den alten Mann zu festigen scheint. Bevor Du aber etwas sagen kannst kommen der Wirt und die zarte Bedienung zurück, jeweils in jeder Hand eine Portion dampfenden Essens.

Jonathan, Hagen, Valarian, Anduros, der Wirt serviert Sapientis eine Portion herrlich saftigen Spanferkel-Fleischs mit einer knusprigen Kruste, dazu eine bunte Mischung von in Butter gedünstetem Gemüse, bestehend aus Möhren, Erbsen, grünen Bohnen und Rosenkohl.
Hagen, Dir stellt der Wirt eine Schale wundervoll dicken Laucheintopfs hin, er duftet kräftig nach Zwiebeln, Lauch und Fleischbrühe. Darin schwimmen dünne Teigstreifen, die aussehen wie zerschnittene Pfannkuchen. Eine dieser albernen gywidonischen Moden, nimmst Du an.
Jonathan, Du bekommst von der jungen Bediensteten ein Holzbrett serviert auf dem drei Streifen in fein geschnittenen Speck gewickelten Wildhasenrückens mit mehreren - ebenfalls durch Speckstreifen zusammengehaltenen - Bohnen-Bündelchen arangiert sind.
Anduros, Du bekommst von der blassen jungen Magd das gleiche serviert wie der alte Mann. Du weißt nicht so richtig, was Du davon halten sollst. Das Fleisch ist dabei weniger ungewohnt, als das ganze verschiedenfarbige Gemüse, dass Du noch nie gesehen hast.
Der Wirt und die Bedienung wollen sich schon wieder zum gehen wenden, als der Wirt die Stirn runzelt und Sapientis anspricht. "Kann ich Euch ein Tuch bringen, mein Herr? Geht es Euch gut?"
Ein dünnes Rinnsal Blut läuft dem alten Mann aus der Nase und tropft auf sein Gewand, ohne dass er davon Notiz zu nehmen scheint.


[/spielmeister]
« Last Edit: 23. February 2014, 21:22:14 by Mino »
Grüße,
Mino der Barde
___________

Praesis ut prosis, non ut imperes.

Offline ElegyofSins

  • Benutzer
  • *
  • Posts: 66
  • feel free serving the chains of fate that bind you
    • Welcome to my pity
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #83 on: 23. February 2014, 23:06:54 »
[Spieler=Anduros]
Anduros' Magen scheint sich auf ungewohnte Art und Weise zu verknoten, und in ihm kommt ein langsam aber stetig ansteigendes Gefühl der Übelkeit die Kehle hoch. Zuerst hat er gedacht ihm ist schwummerig vor Hunger, aber das Gefühl verstärkt sich von Minute zu Minute, und so langsam bekommt er den Verdacht, dass es nicht aus seinem Inneren zu kommen scheint. Er versucht sich einen Überblick zu schaffen was genau los sein könnte, als der Wirt und die Bedienung das Essen, und ihn damit auf andere Gedanken bringen. Das Fleisch duftet eigentlich herrlich lecker, das Lächeln der jungen Frau könnte so manchen Appetit anregen, aber irgendetwas stimmt nicht. War es das Fleisch? Nein. Es ist Fleisch. Und es sieht saftig aus. Anduros mag Fleisch, und von daher soll das nicht das Problem sein. Das ... Gemüse? Nun ja er ist in einem anderen Land, da wachsen sicherlich andere Sachen, auch wenn die komisch aussehen. Aber auch die wäre er bereit zu probieren. Wäre da nicht diese appetitraubende Übelkeit. Er versucht das Gefühl runter zu schlucken, denn er spürt seinen Magen fast schon schmerzhaft knurren, doch als er das Essbesteck in die Finger nimmt droht ihn beinahe die Ohnmacht zu übermannen. Er spürt, dass er schwitzt. Aber nicht, weil ihm warm ist. Etwas stimmt hier nicht! Er versucht die Augen offen zu halten, als sein Blick zu verschwimmen droht, und er sucht Halt in den Gesichtern der anderen. Er blickt von Gesicht zu Gesicht, bleibt aber beim Alten Mann hängen, dem das Blut hemmungslos aus der Nase zu laufen scheint, und das gänzlich ohne Verletzung. Bei dem Anblick, der durch seine verschwommene Sicht nicht unbedingt gebessert wird ist ihm nun endlich jeglicher Appetit vergangen. Er lässt das pieksige Essbesteck fallen als er mit seinem Finger mühevoll auf den Alten Mann zeigt "Ihr .... das ... was ist hier...." Mehr Worte kommen nicht aus seinem Mund, als er sich krampfhaft am Tisch festkrallt bevor er vom Stuhl zu kippen droht.[/Spieler]
Was macht ein Clown im Büro ? - Faxen!

Offline sonst-was

  • Verwirrter Magier und
  • Administrator
  • Etablierter Benutzer
  • *
  • Posts: 249
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #84 on: 24. February 2014, 23:32:46 »
[spieler=Sapientis]Irgendwie ward plötzlich alles anders. Hatte Sapientis eben noch das Gefühl mit - ähmja, mit Jonathan und den anderen halt - an einem Tisch gesessen zu haben, fühlte sich jetzt auf einmal alles anders an. Eben war er noch in einer halbwegs gemütlichen Taverne und jetzt auf einmal war es irgendwie ein wenig windig und vor allem ziemlich dunkel. Nachdem sich der unerklärliche Druck auf den Ohren ein wenig verbessert hat beginnt er sich ein wenig umzusehen. Oh, ist ja immer noch dunkel. Aber wenn er sich nicht irrte, so hatte er irgendwann mal jemandem beigebracht Licht ins dunkle zu bringen, also müsste er das ja theoretisch auch können. Wenn er sich doch nur erinnern könnte...

Sapientis schaut seinen Zauberstab an in der Erwartung, dieser müsse doch bestimmt leuchten können. In diesem Moment erleuchtet der Zauberstab in einem warmen hellen Licht, so dass Sapientis erst einmal kurz geblendet ist. Nachdem Sappl seinen Zauberstab irgendwie zum Leuchten gebracht hat, schaut er sich nochmals um, jetzt vielleicht sehen zu können wo er sich befindet.[/spieler]

[spieler=Jonathan]Gerade als Jonathan sich eines dieser in Speck gemantelten Bohnenbündel in den Mund schieben wollte - er hatte wirklich Hunger - fiel ihm die Kinnlade runter als Anduros sein Besteck fallen läßt und etwas krampfhaft auf seinen Meister deutete. Während Jonathan gerade seine Kinnlade schloß und Hagen fragend anchaute, hörte er noch wie Andorus ein paar Worte herauspresste. Da Jonathan in dem Moment nicht so richtig wusste was mit der Frage, was hier los sei, anzufangen ist, schaut er erstmal seinen Meister an. Dieser scheint jedoch immer noch vollkommen unbeteiligt neben ihm zu sitzen.

"Meister?"

Da sein Meister scheinbar weder auf Anduros noch auf ihn zu reagieren scheint, rüttelt er seinen Meister zart aber bestimmt an der Schulter.

"Meister?"[/spieler]
« Last Edit: 24. February 2014, 23:38:14 by sonst-was »
ElegyofSins: uuund jetzt musst mir verraten, warum Sappel weiß wo welcher Stein liegt ^^
sonst-was: Weil ich dem Spielmeister sonst am Bart zieh!

Offline Mino

  • Oberbarde
  • Administrator
  • Uralter Hase
  • *
  • Posts: 631
  • Non omnis moriar.
    • Mino der Barde
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #85 on: 02. March 2014, 21:31:30 »
[Spielmeister]
Sapientis, Dein Stab beginnt zu leuchten und obwohl das Licht warm und sanft ist, bist Du einen kurzen augenblick geblendet. In einigen Metern entfernung meinst Du noch einen huschenden Schatten warzunehmen, doch als Deine Augen sich an das Licht gewöhnt haben ist dort niemand. Du befindest dich in einem aus dunklem Stein gemauerten Gang. Du kannst einige Meter weit in beide Richtungen sehen, dahinter erstreckt sich Finsternis. In die Wände sind in regelmäßigen Abständen kleine bogenförmige Nieschen eingelassen in denen teilweise noch leere, verrostete Fackelhalter montiert sind. Überhaupt ist der Gang bei genauerer Betrachtung in einem erbärmlichen Zustand. Wasser läuft am Stein herab und sickert in die Risse und Lücken die in der Wand klaffen. Der Boden ist mit Schutt und Dreck übersäht. Offenbar war hier schon seit Ewigkeiten niemand mehr. Da dringt plötzlich ein wispern an Deine Ohren. Du meinst, es kam aus der Richtung in der Du einen Schemen gesehen zu haben glaubtest.

Anduros, die blasse, schlanke Bedienung hatte wohlgemerkt den ganzen Abend noch kein Lächeln gezeigt, nun aber schaut sie sehr besorgt und beugt sich zu Dir hinab. Die rechte Hand legt sie auf Deine Schulter als wollte sie Dir Beistand gewähren. Das Ziehen in Deinen Eingeweiden lässt etwas nach, obwohl es Dir immer noch nicht wieder gut geht. Was geht hier vor? Offenbar geschieht irgendetwas magisches mit Sapientis... und in weit geringerem Ausmaß fühlst Du jene magische Energie auch nach Dir greifen.
Jonathan, auch das Rütteln scheint der alte Mann nicht wahrzunehmen. Es sorgt lediglich dafür das ein Tropfen Blut an seiner Nase hin- und herwippt, bevor er hinunter tropft. Du hast leider keine Ahnung von magischen Dingen. Vielleicht ist Dein Meister vergiftet worden? Oder ein anderer Zauberer hat die Kontrolle über des alten Mannes Willen übernommen? Wenn Du ein mächtiger Zauberer wärst, könntest Du bestimmt herausfinden, was hier passiert und etwas unternehmen... aber der einzige mächtige Zauberer hier ist Sapientis und der vergisst nicht selten, dass er zaubern kann...

Der Wirt ist derweil etwas blass geworden. Das letzte was er gebrauchen kann sind wohl Gäste mit Lebensmittelvergiftung oder Unruhe in seiner Gaststätte. Er sieht sich hilfesuchend um, scheint aber nicht zu finden, was er sucht. Hilflos fragt er - nun an Anduros gewendet: "Was ist mit Euch?"

[/spielmeister]
Grüße,
Mino der Barde
___________

Praesis ut prosis, non ut imperes.

Offline ElegyofSins

  • Benutzer
  • *
  • Posts: 66
  • feel free serving the chains of fate that bind you
    • Welcome to my pity
Re: Der Weg zur Weisheit
« Reply #86 on: 07. March 2014, 22:25:09 »
[Spieler=Anduros] Anduros spürt eine sanfte Berührung an der Schulter gerade als ihn die Übelkeit zu übermannen droht, und auf einmal scheint alles wie weg geblasen. Naja nicht alles. Der Hunger ist noch da, und dieses leichte Schwindelgefühl von zu lange nichts gegessen haben. Ach ja, und die schweißnasse Stirn, die trocknet leider nicht so schnell. Er wischt sich mit seinem Handrücken über die Stirn, und legt die andere Hand sanft auf die Hand an seiner Schulter, als er sich zur Bedienung dreht und mit einem breiten lächeln im Gesicht beteuert, es sei alles Bestens.
Sein Magen grummelt.
Als ihn der Wirt anspricht, wird er sich bewusst, dass er selbst gerne eine Antwort auf diese Frage hätte. "Es, ich weiß nicht recht. Ich Schätze ich habe dieses prickelnde Schaumbräu nicht so vertragen, aber meine Begleiter hier beteuerten ich müsse es unbedingt einmal probieren. Seitdem ist mir ein wenig unwohl. Ich denke aber etwas gutes zu Essen wird das schon regeln. Danke" Auch dem Wirt schenkt er ein freundliches Lächeln, das vieles seiner Schauspielkunst erfordert um einen sicheren, aber bestimmten Eindruck zu vermitteln. Er hatte zwar in Wahrheit nichts getrunken, aber er weiß, dass es auch hier Alkohol gibt, und dass das so manch einen kräftigen Mann schon auf die Straße zum schlafen geschickt hat. Und eine kleine Notlpge erscheint ihm besser als den einfachen Leuten hier irgend eine Angst zu machen, noch dazu wenn sie evtl. völlig unbegründet ist und er selbst nicht die geringste Ahnung hat was hier eigentlich gerade passiert.
Die anderen am Tisch, ausser der Diener des alten Mannes, welcher scheinbar diese Bewusstseinsebene völlig verlassen hat, scheinen nichts ungewöhnliches zu bemerken und genießen das Essen. Auch Anduros beginnt langsam einen Happen nach dem Anderen in den Mund zu schieben, während er aus den Augenwinkeln den Alten fokussiert. Das Blut scheint noch immer aus seiner Nase zu laufen. Was war nur los? Das Essen war bestimmt gut, wenn man die Zeit hätte es genießen zu können, aber Anduros konnte sich im Moment nicht darauf konzentrieren. Das ziehende Gefühl im Magen wurde nicht weniger, und mittlerweile ist ihm klar, dass es nicht Hunger ist. Er hat das das Gefühl, dass ihn irgendetwas von hier weg ziehen will. Nach unten. An seinen Innereien. Das ist ein unangenehmes Gefühl.[/Spieler]
Was macht ein Clown im Büro ? - Faxen!