Author Topic: Die Geschichte Thallanars  (Read 2158 times)

Offline Mino

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Die Geschichte Thallanars
« on: 24. May 2009, 01:51:35 »
Quote from: Megabubu
Prolog
Es war einmal in einer Zeit, welche tausende von Neujahrsfesten eintfernt liegt, in der mann das Wort Technik noch nicht mal kannte. Man hatte keine Maschinen, man hatte Pferde, Karren, aber selbst die Physik des Flaschenzugs kannte man noch nicht.
Es war auch keineswegs dir Erde in der die friedlichen Mensch von Thallanar lebten, es war ein anderer Planet, noch fruchtbarer, noch sch?ner, noch ein "paradies". Doch die Bewohner jenes Planeten lernten diesen Planet nicht zu sch?tzen und so verfiel
er dem Ruin und er "fra? sich sozusagen selbst auf".

Ich m?chte von einer Zeit vor dieser Zerst?rung reden. Es war das 4. Jarhundert nach dem Tod des K?nigs Bal'lal welcher um die Unabh?ngigkeit des freien Staates gek?mpft hatte...misslungen, doch die Unterdr?ckten beschreiben die Zeit immrenoch in dieser
Form.

Da war ein Junge, Thorin, ein kleiner Menschen Junge, welcher die Quellen der Natur zu sch?tzen wusste und sie anzuwenden wusste. Er lebte in dem Wald der Zergoul. Was Zergoul ist? Es war die Hauptstadt der Dunklen Zwerge. Das Wort Dunkel, ist in unserm
Wortschatz "b?se" oder "allgegenw?rtiger Mitstreiter des B?sen", doch noch damals war es das Volk der "Vers?hnung"...sagen wir es war einfach ein nettes V?lkchen, schwarzb?rtiger, besoffener, kleiner Kreaturen, welche im Sommer gerne die Kultur des sogenannten
"Weibersuchens" auf sich nahmen!

Naja, Thorin, der kleine Junge, er war 15 Jahre alt, war wiederum kein gew?hnlicher Junge. Er war ein Junge edlen geshclechts, wenn ich das nennen darf. Er war der Sohn BAL'LAL!!!

Da fragt man sich nat?rlich, WAS, das kann doch gar nicht sein! Und wie!
Der Junge war ein "G?tter Junge" er wurde von den Rebellen damals aufgezogen und bekam jeden tag das g?ttliche, doch dem Planeteen zu findenen, heiligem Wasser, verdammt rar, sage ich euch. Naja und dies verhilft ihm das ganze Leben zu "verl?ngern" bzw.
er altert nicht so schnell wie andere. Eine Generation sind bei ihm vielleicht ungef?hr 4 Jahre...das bewirkt nat?rlich, dass er VERDAMMT alt werden wird.

Doch dies hat seinen Grund, denn er soll die Vison des Bal'lal verwirklichen. Aber dazu vielleicht sp?ter mehr.

[Der Zuh?rer mag in dem ganzen Lesen bis jetzt eine Vorstellung von einem modernisierten Planeten gahebt haben, aber dies ist nicht so!!!
Es war ein Planet...Thallanar...welcher eine ziemlich "mitteralterliche" Zivilisation besa?.]
Gre,
Mino der Barde
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Re: Die Geschichte Thallanars
« Reply #1 on: 24. May 2009, 01:56:23 »
Mino am 16.01.2006 00:13 :

1. Kapitel

Dabarag sa? auf der Kannte der kleinen Mauer am rande des Marktplatzes von Zergoul und beobachtete wie die von Rhuuts gezogenen Karren an ihm vorbei fuhren. Sein blick schweifte ab zu dem schwarzen Felsenhimmel welcher sich ?ber der Zwergenstadt spannte.
Er spuckte ein St?ck Holz aus, auf welchem er bereits seit dem Morgen rumkaute und folgte einem der mit Planen abgedeckten Rhuut-Karren. Er war sich sicher, dass dies der richtige Wagen sein musste.
Der Mann, der ihn diesen Morgen geweckt hatte, hatte ihm zwei Gulden zum Lohn versprochen falls er es schaffe ihm einen Stein von dem Rhuut-Transport zu beschaffen. Keinen gew?hnlichen Stein nat?rlich. Er sollte Schwarz sein. Und auf seiner Oberfl?che
seien zarte, goldene Lienien zu sehen, welche verschlungene Muster bildeten, die einen ganz wirr im Kopf machten.
Der Mann hatte gesagt der Stein sei auf einem ganz normalen Rhuut-Karren, doch s??en auf dem Kutschbock zwei Zwerge die eindeutig keine Bauern w?hren. Vor diesen sollte er sich in Acht nehmen, sie seien Gef?hrlich, aber f?r eine Gulde, sei man doch wohl
bereit ein kleines Risiko ein zu gehen. Nein, hatte Dabarag da gesagt, zwei Gulden m?ssten es schon sein. Da hatte der Mann ihm zwei Gulden versprochen.
Dabarag begl?ckw?nschte sich abermals zu diesem au?erordentlich gerissenen Schachzug, w?rend er sich langsam weiter dem Karren n?herte, welcher laut rumpelnd richtung Feste polterte.
Gleich hatte er ihn erreicht, nur noch ein kleines St?ckchen, dann k?nnte er die Plane anheben und auf den Wagen kriechen...
Da ert?nte eine Hornfanfare. Erschrocken fuhr Dabarag herum. Auch die M?nner auf dem Karren wandten sich nach hinten. Abermals ert?hnte das Signal und die Leute dr?ngten sich an den Stra?enrand um einem gro?en Umzug Platz zu machen. Zwei auf Rhuuts reitende
Hornbl?ser ritten voran, gefolgt von einer gro?en Schaar, in blitzenden R?stungen in den Faben Braun und Silber der Stadt Zergoul steckenden, Gardisten, die ihre langen Stab?xte in einem von Trommlern vorgegebenen Takt auf den Felsenboden hinab sausen
lie?en. Dann folgte eine von zwei kleinen Zuchttrollen getragene S?nfte. Dabarag verdrehte die Augen. Er h?tte es wissen m?ssen. Aber dieser t?gliche Umzug erwischte ihn doch immer wieder im ung?nstigsten Moment. Der Karren mit dem Stein war inzwischen
in einer Seitengasse verschwunden, und w?rde es wohl auch bleiben. In dem verwirrenden Tunnel- und Br?ckensystem der Stadt war eine Suche praktisch sinnlos. So wandte er sich wieder dem Umzug zu. In der S?nfte wurde jeden Tag ein G?tzenbild zum Tempel
hinauf getragen und dort in einem langwierigen Ritual mit irgendwelchem "Heiligen Wasser" gereinigt. Die Priester sagten, es sei ein Symbol f?r einen Krieger, der kommen werde um ihnen im Kampf gegen die Rebellen zu helfen, welche in den letzten Jahrzehnten
beunruhigend viele Schlachten gewonnen hatten. Man munkelte, sie h?tten den Sohn eines Gottes an ihrer Seite. Auf eben einen solchen hofften auch die Priester in der Stadt.
Aber seiner Meinung nach, war das alles Humbug.
« Last Edit: 24. May 2009, 01:57:58 by Mino »
Gre,
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